Maskulismus
Grundsätzlich finde ich Maskulismus gut. Genau wie Feminismus. Wo es Ungleichbehandlung oder sonstige Nachteil gibt, die auf ein bestimmtes Merkmal zurückzuführen sind, sollten sich Leute hinstellen, und das anprangern.
Was mich allerdings teilweise an der Umsetzung stört, ist der emotional-idealistische Umgang mit bestimmten Themen, und dass die nachteilhafte Ungleichbehandlung von Männern und Männerthemen als Rechtfertigung zu dienen, sinnvolle Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Frauen zu verdammen.
Ja, die Welt ist ungerecht. Und in den modernen westlichen Gesellschaften gibt es einige Dinge, die nur Jungs und Männer wegen ihres Geschlechts treffen. Und es ist furchtbar, dass sich verschiedene Personen, Bewegungen und Institutionen darüber lustig machen, wenn jemand das anspricht. Besonders, weil das den Betroffenen Jungs und Männern die Situation nochmal verschlimmert (gerade bei Gewalt).
Aber das ist noch kein Grund, genau die Verhaltensweisen anzunehmen, die man selbst zurecht am Verdammungsfeminismus (danke, Gerhard Amendt, für diesen großartigen Ausdruck) kritisiert.
Hallo Luis
Es freut mich, dass du dich mit dem Maskulismus auseinandersetzt.
Was genau meinst du mit emotional-idealistischen Umgang mit welchen Themen?
Das Problem mit den “sinnvollen Massnahmen zur Verbesserung der Situation von Frauen” ist, dass diese häufig massiv zu Lasten der Männer gehen. Und dies kann nicht mehr länger hingenommen werden.
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Gruss,
Manifold
Die Söhne von Perseus
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